Presse

„Vanessa Aab’s cinema is as beautiful as it is confounding and delirious. She incorporates the language of past cinema, eschewing traditional storytelling and opting instead for an associative, surrealist methodology. Her sensibility is firmly rooted in the avant-garde and cinema’s silent past.“

Frollein Frappé (D 2015)

Experimenteller Kurzspielfilm, gedreht auf Kodak 16 mm, black&white, Laufzeit ca. 16min, gedreht in Hannover & Berlin.

Produktion, Buch, Regie, Montage: Vanessa Aab | Kamera: Thomas Mauch | Musik: Matthias Becker | Cast: Oskar Brown, Vanessa Aab u.a.

In der Tradition von Sujet und Form surrealistischer Filme der 1920er Jahre verschwimmen in Frollein Frappé auf romantische und komische Weise die Grenzen von Traum und Wirklichkeit, von Begehren und Verzehren. Der Film wurde gefördert durch die nordmedia.

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Frollein Frappé is a neo-expressionist nightmare evoking the poetic and visionary power of Bunuel and Cocteau.“

CinéWomen 2015

Pink Body (D 2010)

Tanzperformance gegen Neo-Nazis, dokumentiert auf Kodak 8 mm, black&white, gedreht auf rechter Demo in Berlin.

Choreographie & Performance: Vanessa Aab | Kamera: Monika Kijas

Diese Performance ist der Versuch, Hass mit Liebe zu begegnen und aus dem Element der Irritation ein politisches Instrument zu kreieren. Weitere Utensilien und Fertigkeiten, die benötigt werden, um Neo-Nazis der Lächerlichkeit preiszugeben: ein pinkes Glitzerschwert aus Plastik, ein weißer Spitzenbody und die Verinnerlichung der Bewegungsabläufe von Carmen Electras Aerobic Striptease.

Découpage (D 2008)

Experimenteller Kurzspielfilm, gedreht auf Kodak 8 mm, black&white, Laufzeit ca. 9min, gedreht in Paris.

Produktion, Buch & Regie: Vanessa Aab & Monika Kijas | Performance: Vanessa Aab | Kamera: Monika Kijas

Découpage ist ein Film übers Filmemachen und Filmesehen, über ein Geschlecht in der Begegnung mit sich selbst, der Welt und den Bildern dieser Welt. Es wurde mit einer offenen Drehbuchform und gefundenen Ereignissen, évènements trouvés, gearbeitet.

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„Gleich einer frühen überdrehten Stummfilmdiva treibt es die Protagonistin mehr oder weniger im Takt zu einem wilden Balkan-Beats-Akkordeon in grobkörnigen Bildern durch die Straßen von Paris. Im Fokus einer verwackelten Schwarz-Weiß-Handkamera fällt sie, wie auf einer manischen Suche, Fremden zum kurzen Tanz in die Arme, badet im Brunnen vor der Pyramide des Louvre, irrt durch die Gänge der Metro oder reitet die hysterisch dreinschauenden Karussellpferde vor Sacré Coeur. Eine Atempause gönnt sie sich – und uns – mondän posierend im Café oder topless mit erigiertem Dildo im Waschsalon.“

Katalog Teddy Award, Berlinale 2008

For Fuck Sakes (D 2005)

Experimenteller Kurzspielfilm, gedreht auf Video | Laufzeit ca. 4min

Regie, Performance & Kamera: Vanessa Aab & Monika Kijas

Weibliche Stereotype verursachen ausweglose Situationen und  werden durch standardisierte Spiegel von Persönlichkeiten in diesem Kurzfilm angeklagt. Bild und Ton gehen zunächst konform, bevor sie sich an Dramatik und Geschwindigkeit zu übertreffen versuchen. Die Musik wird zum narrativen filmischen Element und ein Kleiderbügel zum mysteriösen Bedeutungsträger.

Mehr Filmprojekte…

HEAD HEART HEEL (D 2006)

Installation aus drei Kompilationsfilmen und drei Tonspuren | Ausstellung Kollektiv Körper, Mackensen-Kaserne Hildesheim.

Suche nach Sanssouci (D 2006)

Kurzspielfilm nach Roman von Kirsten Israel, gedreht auf Video, ca. 9min. In diesem Film begibt sich die Protagonistin auf die Spuren ihrer Vergangenheit in der DDR, aus der sie in den 1980er Jahren als politischer Häftling freigekauft wurde.